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Zeit etwas zu tun

Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren!

Die ersten 15 Jahre gelernt, 15 Jahre rebelliert, 35 Jahre gearbeitet und nun Zeit wieder aktiv zu werden.

Vielleicht ist das sogar typisch für meine Generation. Wir wagten den Aufbruch, rebellierten, versuchten viel Neues und sind am Ende im Alltag und dem Existenzkampf aufgerieben worden. Vieles ist schief gelaufen. Enttäuschungen machten sich breit, die Kinder kamen und damit die Kompromisse. Der Kampfgeist verlagerte sich ins Private oder erlahmte gleich ganz. Man war mit Familie, Karriere und dem Geldverdienen beschäftigt.

Aber die Zeit hat nicht nur Wunden hinterlassen, sie hat auch reifen lassen. Und nun wo der tägliche Existenzkampf, dank Rente und Erspartem, in den Hinergrund tritt und man Zeit und Musse hat, dass zu tun, was man eigentlich immer schon gern wollte, ist es auch Zeit, sich wieder aktiv in die Gesellschaft einzubringen.

Gerade die #FridayForFuture Bewegung der Schüler und Jugendlichen hat viele meiner Generation ermuntert und motiviert, sich wieder vermehrt zu engagieren und die Jugend mti ihren dringenden Anliegen und Forderungen aktiv zu unterstützen. An den Freitags-Demos findet man deshalb oft nicht die Eltern, sonder die Grosseltern der streikenden Schüler.

Doch, was können wir mehr beitragen, als nur mit zu marschieren?

Unsere stärksten Ressourcen sind: Zeit, Geld und Lebenserfahrung. Bringen wir diese aktiv ein, so entsteht eine starke, generationsnübergreifende Bewegung, mit dem Potential, wirklich etwas ändern zu können. Mein Blog will dazu beitragen.

Erich Fehr